Dansing
Die Partnerschule:Unsere Partnerschule in Dansing ist eine Primary School (Klassen 1 - 5). Sie wurde 1964 erbaut und befindet sich etwa 25 Minuten vom eigentlichen Dorf entfernt. In ihr lernen etwa 80 Schüler aus verschiedenen Dörfern der Umgebung.

Die Schule verfügt nur über wenige, kleine Räume. Lernmaterialien waren bis 2010 kaum vorhanden. Die Lehrer hatten entweder gar keine Ausbildung oder nur den Abschluss für die "Secondary School".
Richard und Julius unterrichten
Inzwischen hat sich hier viel verändert. Die Schule ist 2009 renoviert und die Sanitäranlagen sind neu gebaut worden. Es sind 3 Lehrer eingestellt und ausgebildet worden. Die Schüler verfügen über verschiedene Lehrbücher für den Englischunterricht.


... beim Physikexperiment
so sieht die renovierte Schule jetzt aus

... und das ist der neue Sanitärtrakt
Das neu gebaute erdbebensichere Schulgebäude....
...mit einem neuen Klassenzimmer für die Vorschule (nursery)
Unterrichtsfächer sind: Nepali, Englisch, Mathematik, Umwelt, Heimatkunde, Kunst und Kultur sowie Sport.
Hier ein typischer Stundenplan (er wechselt wöchentlich):

Schulgeld für Prüfungen: in 1. Klasse 10 Rupien (ca. 7 Cent); in 2. Klasse 20 Rupien; usw.
Schulgeld für Schuluniformen: 1200-1300 Rupien (ca. 10 Euro) für 2 Uniformen
Der Kindergarten:
Im Kindergarten Soypatrie (zu dt. "Studentenblume") werden 18 Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren in der Zeit von 9 bis 13 Uhr betreut. Zwei Kindergärtnerinnen bringen den Kindern hier schon das Alphabet und die Zahlen bei. Zu Mittag gibt es eine warme Mahlzeit, die die Erzieherinnen vor Ort selbst kochen. Zeit zum Spielen bleibt natürlich auch auf dem 2013/14 neu errichteten Spielplatz.


Kindergarten hier schon mit Spielplatz und Stützmauer

beim Buchstabieren
Das Dorf Dansing:
Die hier lebenden Menschen gehören zum Volk der Magaren. Das ist eine tibetisch-burmesische Völkergruppe.

Sie leben in 43 Lehm- oder Ziegelhütten. Damit der Lehm nicht austrocknet, wird er jeden Morgen mit Wasser bespritzt. Etwa 10 Personen leben als Großfamilie in einer Hütte unter sehr einfachen Bedingungen.


Große Probleme bereitet der absolute Wassermangel in dieser Region. In den Hütten gibt es kein fließendes Wasser. An verschiedenen Plätzen des Dorfes gibt es aber Wasserstellen, an denen aus Fässern Wasser entnommen werden kann. Dieses wird von einer etwa 1km entfernten Quelle aus morgens in diese Fässer gepumpt. Mittels Schlauch füllen die Frauen das Wasser in große Krüge bzw. nutzen es vor Ort zum Abwasch. Bei unserer Reise 2019 konnten wir feststellen, dass es inzwischen sogar Duschen gibt, einfach, aber sauber und sehr zu unserer Freude.

Inzwischen gibt es auch einen Laden im Dorf, auch der Strom ist jetzt zuverlässig da
Die Frauen arbeiten meist im Dorf, während ihre Männer oftmals zum Geldverdienen für 2 Jahre nach Arabien ziehen. In dieser Zeit arbeiten sie auf Großbaustellen und können zwischendurch aus finanziellen Gründen nicht nach Hause kommen.
Die Einwohner bauen alles, was sie zum Leben brauchen, selbst an. Sie halten Tiere, wie z.B. Ziegen, Hühner und Wasserbüffel.

Einige Bewohner haben Gästezimmer in ihren Häusern eingerichtet oder neu gebaut, so dass sie gerüstet sind für die Touristen (und uns

